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In Gedenken an Klaus Ness

In Gedenken an Klaus Ness,

einer der größten Bildungspolitiker seiner Partei neben Regine Hildebrandt und einer der größten Sozialdemokraten Brandenburgs überhaupt, ein Vordenker.

Gleichzeitig ein Bericht über 2 Treffen mit ihm und dem engen Austausch in welchen wir uns mit Ihm befanden.

Zur Person : Klaus Ness ist der Sozialdemokrat im Land Brandenburg gewesen, der fast im Alleingang das Schülerbafög eingeführt hat, um somit ein Bildungshindernis zu überwinden und eine Chancengleichheit für alle Kinder im Bildungsbereich herzustellen. Dies ist aus meiner Sicht sehr bewundernswert, da wir im Grunde nichts anderes wollen: wir wollen Bildungsschranken beseitigen und Chancengleichheit für alle Kinder herstellen.

Der erste Termin fand im Sommer 2015 gemeinsam mit Katrin Molkentin( Bundessprecherin, Bundeselternkitavertretung (BevKi), meiner Person sowie Herrn Ness und Herrn Günther als Vertreter der Brandenburger SPD, statt. Dabei wurden viele Informationen und Standpunkte von beiden Seiten ausgetauscht, welche als Ergebnis 2 Punkte brachten:

1) Wir Eltern sollen versuchen an der Mustersatzung der SPD- Brandenburg mitzuarbeiten.

2) Auch Herr Ness vertrat die Meinungen, dass Gesetze eingehalten werden müssen und beauftragte Herrn Günther, sich darum in Oberhavel zu kümmern.

Zwischen dem ersten und zweiten Termin fanden immer wieder spannende und harte Diskussionen über verschiedene Kommunikationswege statt. Dabei blieb Herr Ness immer wieder seiner Linie treu, harte Schale mit weichem Kern. Manchmal schien das beste Argument geradewegs von ihm abzuprallen. Aber wir blieben im Dialog und es gab eigentlich keinen Tag, an dem man mit ihm nicht diskutieren konnte. Dies führte dann auch dazu, dass er uns zu einem weiteren Termin eingeladen hat.

Zu diesem Termin erschien Herr Ness und Frau Penzold sowie meine Person. Auch diesmal wurden teilweise unterschiedliche Argumente ausgetauscht und Herr Ness bedankte sich für die vielen Informationen durch welche auch er immer weiter dazu lernen würde, wie auch ich von ihm und seiner Art immer mehr lernte. Wir führten teilweise sehr private Unterredungen aus welchen sich ergab , dass auch Herr Ness unsere Forderung in Teilen nachvollziehen konnte. Er informierte sich über den aktuellen Stand bei der Erarbeitung der Mustersatzung und wir berichteten ihm mit allen Vor- und Nachteilen .

Als Ergebnis wurden wieder folgende Punkte vereinbart:

1) Herr Ness wollte Informationen über ein bestimmtes Modell der Familienentlastung

2) Wir Eltern sollten eine eigene Mustersatzung ausarbeiten.

3)Es sollte ein Folgetermin stattfinden.

Leider verstarb Herr Ness nur 2 Tage nach unseren Termin viel zu früh und hinterlässt auch bei uns eine Form der Leere. Wir werden sein Gedenken in Ehren halten und versuchen die gewünschten Informationen an seinen Nachfolger zu übergeben.

In tiefer Trauer D.Fischbach

ness

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